Schulpraktikum in einem Handwerksbetrieb
Das Praktikum in einem Handwerksbetrieb kann für den Betrieb und den Praktikanten sinnvoll sein. Für den Schüler kann sich hier eine einmalige Gelegenheit ergeben, einen Einblick in die Berufswelt zu erhalten. So kann man herausfinden, ob die eigenen Vorstellungen vom Handwerksberuf mit der manchmal rauen Realität übereinstimmen.
Stellt man fest, dass die eigenen Vorstellungen doch ganz anders sind als das wirkliche Leben, kann man sich ohne Probleme in einem anderen und für einen selbst passenderem Berufsfeld umschauen. Im anderen, positiven Fall bietet ein Praktikum auch immer die Möglichkeit, bereits Kontakt zu möglichen Ausbildungsbetrieben zu knüpfen. Außerdem gewinnt man durch jedes Praktikum an Erfahrung und kann diese in Bewerbungen immer anbringen. Man zeigt – zumindest mit einem Ferienpraktikum – Eigeninitiative und setzt sich damit eventuell auch von anderen Bewerbern ab.Unterschieden werden muss bei Praktika zwischen einem Betriebspraktikum, einem Ferienpraktikum und einem Prakikum, das im Rahmen einer schulischen Berufsausbildung oder eines Studiums erfolgt.
Ein Schulpraktikum ist ein Pflichtpraktikum, das in den Klassen 9, 10 oder 11 der allgemeinbildenden Schulen stattfindet und in der Regel zwei bis drei Wochen dauert. Das Ferienpraktikum ist ein freiwilliges Praktikum ohne einen schulischen Bezug. Der Schüler muss hier mindestens 15 Jahre alt sein und darf höchstens vier Wochen pro Jahr (20 Arbeitstage) ein Praktikum absolvieren. Es empfiehlt sich bei einem solchen Ferienpraktikum die Schule zu informieren. Vor einem solchen Praktikum ergeben sich jedoch auch viele Fragen. Was für gesetzliche Regelungen gibt es? Was sind Rechte und Pflichten eines Praktikanten? Was kann ich als Praktikant erwarten? Was ist ein Praktikumsvertrag? Wie kann ein Praktikum besonders intensiv genutzt werden? … Antworten auf diese Fragen??


